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Trauma ist nicht das, was passiert – sondern das, was bleibt

Viele denken bei Trauma an ein bestimmtes Ereignis – einen Unfall, eine plötzliche Trennung, einen Schockmoment. Doch Trauma ist nicht das, was passiert. Trauma ist das, was in uns bleibt, wenn wir eine Erfahrung nicht vollständig verarbeiten konnten.

Unser Nervensystem speichert die unausgedrückte Reaktion: Kampf, Flucht oder Erstarrung. Manchmal als Spannung im Körper, manchmal als das Gefühl, in bestimmten Situationen immer wieder „stecken zu bleiben“. Das zeigt sich in Ängsten, emotionaler Taubheit oder einem ständigen Gefühl der Überforderung.

Die gute Nachricht: Was gespeichert wurde, kann sich auch wieder lösen. Doch Heilung geschieht nicht allein durch Verstehen. Sie geschieht durch Erinnern mit dem Körper.

 

💡 Ein erster Impuls für Dich:
Achte heute einmal darauf, wie Dein Körper auf Stress reagiert. Ziehst Du die Schultern hoch? Hältst Du den Atem an? Spürst Du Druck im Magen? Nimm diese Signale wahr, ohne sie sofort ändern zu wollen. Dein Körper zeigt Dir genau, wo Heilung geschehen kann – wenn Du ihm zuhörst.

 

Trauma ist nicht das Ende einer Geschichte. Es ist der Punkt, an dem Bewusstwerdung beginnt.

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